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Jakobusweg

Pilgern auf dem Jakobusweg - gestern
... und heute.

Wir - Elisabeth und Richard -  waren im Mai und September 2008, April/Mai 2009 und Juni/Juli 2011 auf dem Jakobsweg von der Haustüre in Bad Waldsee bis nach Santiago(ca. 2500 km) zu Fuß unterwegs.

Bilder von unserem Pilgerweg finden Sie/Du unter Jakobswegbilder

Schweiz 2008: Von der Haustüre - Genf(Bilder 1-56)                                          

Frankreich 2008: Genf - Le Puy(Bilder 57-103)                                                  

Frankreich 2009: Le Puy - St.Jean Pied-de-Port(Bilder 104 - 185)                     

Spanien 2011: St.Jean-Pied-de-Port - Santiago de Compostella(Bilder 186 - 219)

Wir sind gerne bereit Auskünfte über unsere Erfahrungen/Unterkünfte etc. mitzuteilen. Einfach sich per mail bei uns melden

Richard engagiert sich auch als spiritueller Pilgerbegleiter für Gruppen, die für einen Tag auf dem Jakobsweg gehen wollen. Bitte melden Sie sich per mail.

Hier noch etwas                   Grundsätzliches zum Pilgern

 

 

 

 

 

 

 

 

Pilgerschaft ist Leben in der Fremde

Peregrinatio(Pilgerschaft) - Peregrinus(Pilger)

= jenseits des eigenen Ackers

= der rechtlose/vogelfreie Fremde

Im christlichen Glauben wird hier Gott als der „Gott des Weges" erfahren

Christliche Existenz: Menschsein als Pilgerschaft

Der Mensch ist unterwegs zu Gott.

Er ist im tiefsten seiner Existenz Pilger = homo viator(Gabriel Marcel)

Gläubig sein = sich auf das Abenteuer mit Gott einlassen, um neu zu werden.

Pilger-Ziele ... damals

In der Vita nuova scheidet Dante je nach Ziel der Fahrt drei Arten von Pilgerreisenden:                                        

Sie heißen palmieri, weil sie übers Meer in ein Land reisen, aus dem sie oftmals einen Palmzweig mitbringen.                               

Sie heißen peregrini, weil sie an die heilige Stätten in Galicien reisen und dort das Grab des hl. Jakobus besuchen, das in größerer Ferne von seinem Heimatland liegt als das irgend eines anderen Apostels.                

Sie heißen romei, weil sie nach Rom reisen.

Pilger-Ziele ... heute

Zu den traditionellen großen Zielen der Pilger kamen in der Moderne vor allem die bekannten Marienwallfahrtsorte Lourdes, Fatima, Altötting, Tschenstochau usw. Auch pilgert man heute eher weniger zu Fuß, sondern man wallfahrtet mit Bus, Zug oder Flugzeug.
Der Jakobusweg

Die Ursprünge gehen ins 8. Jh. zurück. Unter dem Einfluss der

- Reconquista,

- der von der Abtei Cluny ausgehenden Klosterreform,

- der Herausbildung einer nordspanischen Städtelandschaft längs des Camino de Santiago sowie

- neuer Entwicklungen in der christlichen Lehre von Heil und Erlösung entwickelte sich im 11. und 12. Jh. eine der größten Pilgertraditionen des christlichen Westens. Im 15. Jahrhundert erlebte der Pilgerort durch die Einführung besonderer Gnadenjahre, in denen ein vollkommener Ablass gewährt wurde, einen weiteren Aufschwung. Nach einem Niedergang in der frühen Neuzeit, verursacht durch einen Verfall der Pilgeridee, die Reformation und nationale Kriege zwischen Frankreich und Spanien, ist

seit der Mitte des 17. Jahrhunderts ein erneuter Aufschwung erkennbar.

1937 erklärte General Franco das Fest des heiligen Jakobus zum spanischen Nationalfeiertag, eine politische Instrumentalisierung in einem nationalistischen Sinn, die durch das international einsetzende Interesse an der Pilgerfahrt nach 1945 überwunden werden konnte. Seit den 1970er Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jakobsweg einen großen Aufschwung erlebt. 1982 besuchte Papst Johannes Paul II. Santiago de Compostela und rief im Rahmen einer großen „Europa-Feier“ den alten Kontinent auf, seine Wurzeln wieder zu beleben.

... und so sind

heute eine zunehmende Zahl Pilger auf dem Jakobsweg.

Sogar Bischöfe sind unter den Pilgern. Hier Bischof Gebhard Fürst.
Schweiz
Frankreich

Wollten Sie nicht immer schon mal auf dem Jakobsweg pilgern? - Wir stehen Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung. Melden Sie sich doch einfach bei uns!

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© Richard Pschibul